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Ausbildung Detailhandelsfachmann Autoteile-Logistik

Was ein/-e Detailhandelsfachmann/-frau alles kann

In diesem Job geht es äusserst lebhaft und abwechslungsreich zu. Denn nur wenn das Autoteile-Lager tadellos organisiert ist, können Reparaturen speditiv und fristgerecht ausgeführt werden. Detailhandelsfachmänner und -frauen führen das Lager, kaufen ein und beraten neben dem Werkstattpersonal auch Kunden. In grossen Betrieben liefern sie zudem Teile an lokale Händler.

Schulische Anforderungen

Von Vorteil ist die Sekundarschule (oder entsprechend den kantonalen Schulsystemen), allenfalls die Realschule. Für die Berufsmatura: Sekundarschule mit Qualifikation für den gymnasialen Unterricht oder bestandene BMS-Aufnahmeprüfung.

Grundbildung: Von 0 auf 100 in drei Jahren

Die Grundbildung dauert insgesamt drei Jahre. Nach dem ersten Ausbildungsjahr erfolgt eine Standortbestimmung.

Überbetriebliche Kurse

Zur Einführung in die Branche und ihren spezifischen Kenntnissen finden pro Ausbildungsjahr an zwei bis vier Tagen überbetriebliche Kurse (üK) statt.

Berufsfachschule: Damit es auch theoretisch rund läuft

Die elementaren beruflichen Kompetenzen werden über Detailhandelskenntnisse und die allgemeine Branchenkunde vermittelt. Der Berufsschulunterricht wird ergänzt mit lokaler Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport und möglichen Freifächern.

Lehrbetrieb: Wer hilft, damit man auf Kurs bleibt

Damit der Auszubildende lernt, seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen, führen ihn gelernte Fachleute im Ersatzteilwesen ein.

Tätigkeiten: Wo man täglich einen Gang zulegen kann

Detailhandelsfachmänner und -frauen kennen ihr Sortiment und sind in der Lage, ihre Kunden von A bis Z über alle Produkte zu informieren – zu Qualität, Einsatz, Handhabung und Pflege. Detailhandelsfachleute Autoteile-Logistik arbeiten vorwiegend im Ersatzteil- und Zubehörlager. Sie kennen die Organisation des Lehrbetriebes und arbeiten eng mit Werkstatt und Verkaufsabteilung zusammen. Ihr Wirkungskreis ist vielseitig und umfasst beraten, abklären, bestellen, organisieren, überwachen, planen und weiteres mehr. Sie stehen täglich telefonisch und schriftlich im Kontakt mit Kunden, Lokalhändlern, Importeuren usw. und beschaffen ihren Vorgesetzen Informationen. Sie arbeiten bei Werbekampagnen und beim Organisieren von Ausstellungen mit, übernehmen verkaufsfördernde Aufgaben und gestalten regelmässig die Zubehörecke im Show-Room. Anhand von Bestell- und Wareneingangsunterlagen kontrollieren sie eingehende Lieferungen und Rechnungen. Mit den vorliegenden Zahlen führen und erstellen sie Statistiken zu Umsatz und Verkauf und fakturieren das gelieferte Material. Sie kennen die Sicherheitsvorschriften und das Verhalten bei Unfällen.Im Direktverkauf setzen sie ihre Grundkenntnisse im Ersatzteilwesen und in der Automobiltechnik ein und wissen, wie man Kunden berät, weil sie die verschiedenen Gesetze über die Ausrüstung von Fahrzeugen kennen. Ausserdem wirken sie bei der Administration von Garantiefällen kompetent mit. Sie kennen die Umweltschutzvorschriften und haben die Administration zum Entsorgen und Wiederverwerten umweltbelastender Materialien im Griff.  

 

Bereits während der Ausbildungszeit spezialisieren sich Detailhandelsfachmänner und -frauen auf das Fachgebiet Beratung oder Bewirtschaftung.

Abschluss: Die Auszeichnung für drei Jahre Ausbildung

Wer die Qualitätsverfahren erfolgreich bestanden hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und ist berechtigt, die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung «gelernte(r) Detailhandelsfachmann/-frau Autoteile-Logistik» zu tragen.

Weiterbildung: Wie und wo man später weiterfahren kann

  • 2-jährige Praxis im Automobilverkauf: Berufsprüfung als Automobil-Verkaufsberater mit eidg. Fachausweis (modular).
  • 3-jährige Praxis im Kundendienst des Automobilgewerbes: Berufsprüfung als Kundendienstberater im Automobil-Gewerbe mit eidg. Fachausweis (modular).