Aktionäre folgen den Anträgen des Verwaltungsrates

Gestützt auf die COVID-19-Verordnung des Bundesrates konnte die 103. ordentliche Generalversammlung vom 4. Mai 2021 wie bereits 2020 leider nicht im Beisein der Aktionärinnen und Aktionäre stattfinden. Die Stimmberechtigen konnten sich ausschliesslich per Post oder elektronisch zu den traktandierten Geschäften äussern.

Walter Huber, Verwaltungsratspräsident der Auto AG Group, führte durch die Traktanden. Mit dem Versand des Jahresberichts hatte die Auto AG Holding bereits im März die Aktionärinnen und Aktionäre aufgefordert, ihre Stimmen an die unabhängige Stimmrechtsvertreterin zu übertragen.

 

Alle Anträge des Verwaltungsrates wurden mit grossem Mehr genehmigt, ebenso die Konzernrechnung 2020 wie auch die vorgeschlagene Gewinnverwendung: Die Generalversammlung beschloss gemäss Antrag des Verwaltungsrates eine Ausschüttung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 5.- pro Aktie. Der Betrag setzt sich aus einer Zahlung von CHF 2.- für das Geschäftsjahr 2020 und einer Zahlung von CHF 3.- für das Geschäftsjahr 2019 zusammen. Im Vorjahr wurde aus Vorsichtsgründen bzw. zur Sicherung der Liquidität keine Dividende ausgeschüttet.

 

Erfreuliche Zahlen für den Bereich Nutzfahrzeuge – ÖV trübt Gruppenergebnis
Corona hinterlässt in vielen Branchen tiefe Spuren, so auch im öffentlichen Verkehr. Während die Sparte Nutzfahrzeuge das operative Ergebnis deutlich verbessern konnte, leidet der ÖV nach wie vor infolge massiv tieferen Ticketverkäufen. Das Gruppenresultat wurde durch den markanten Rückgang der Tarifeinnahmen im öffentlichen Verkehr von fast zwei Millionen Franken stark belastet.

 

Ausblick
Die Auto AG Group investierte gezielt in die Zukunft. Im Zentrum stand der Aufbau von Kompetenzen, um die Chancen mit den neuen Antriebstechnologien aktiv nutzen zu können.

 

Die Corona-Krise dürfte noch länger zu spüren sein. Insbesondere die Umsätze im öffentlichen Verkehr werden nicht so schnell auf das ursprüngliche Niveau von 2019 zurückkehren. Walter Huber zeigt sich dennoch optimistisch für die nächsten Jahre: «Wir erkennen bereits jetzt, dass sich die Investitionen in neue Technologien gelohnt haben. Der Nutzfahrzeugbereich wird sich auch im Jahr 2021 gut entwickeln und wir werden unsere Position als Marktführer für alternative Antriebe weiter ausbauen. Auch bei der Auto AG Bus sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Marktanteile steigern und wiederum ein Wachstum im zweistelligen Bereich realisieren können.»